Aktuelles

 

Aktuelle Neuigkeiten aus der Abteilungsleitung.

 

 Geglückter Restart für die FA Trostberg
Sonntag,
20.09.2020

Die FA Trostberg verzeichnet einen erfolgreichen Restart in den Punkspielbetrieb. Gegen den Rangdritten der B-Klasse 5, DJK Raitenhaslach, erspielte sich die junge Truppe ein 2:2-Unentschieden. Mit etwas Glück hätte man sogar noch den Lucky Punch setzen können. Die Tore für Trostberg erzielten Eddy Christis und Ömercan Tastan per Freistoß. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Alex Lechner. Bei einem Foul an ihm brach er sich die Hand.

 

Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber vor der Pandemie stark verändert. Anfang Mai trennte man sich vorzeitig von Trainer Becirovic, zudem verließen einige Spieler den Verein. Zum Kader hinzu stießen allerdings 8 A-Jugendspieler aus den eigenen Reihen, sowie Andi Hofmann, der vergangenes Jahr aufgrund seines Studiums kürzer treten musste. Der insgesamt junge FAT-Kader (Durchschnittsalter 21 Jahre) wird alles daransetzen die Saison 19/20 ordentlich zu Ende zu spielen. In 2020 stehen in den nächsten Wochen die Partien gegen die Zweitvertretungen von Tittmoning, Garching und Kastl an.

 

Aber auch für die kommende Saison 2021/22 konnten bereits erste Weichen gestellt werden. Die FAT konnte ein hochambitioniertes Trainerteam für die junge Truppe finden. Der großen Herausforderung stellen sich Matthias Grundl (derzeit Trainer TSV Altenmarkt 2), Siegi Wesselak (derzeit Spieler TSV Altenmarkt und Trostberger Eigengewächs) sowie Robert Schürf (Ex-Spieler und Ex-Kapitän der FAT-Herrenmannschaft). Alle Drei freuen sich schon auf ihre Aufgabe, mit dem jungen lernwilligen Team zu arbeiten. Zum bestehenden Kader kommen dann noch mal 5 talentierte A-Jugendspieler hinzu. Zudem würde man sich freuen, wenn der ein oder andere Spieler noch hinzukäme, um einen möglichst breiten Kader für die Saison 21/22 zu haben. Trainer und FA-Leitung wollen nach einigen „schwierigen“ Jahren eine Trendwende schaffen und über die nächsten Jahre ein neues Team entwickeln.

 

Ab der Saison 21/22 auf der Kommandobrücke der FA Trostberg (von links nach rechts): Robert Schürf, Matthias Grundl, Siegi Wesselak mit FA-Leiter Robert Magerl

 

BFV-Vorstand beschließt Aussetzung der Saison 2019/20 bis zum 31. August 2020
Freitag,
17.04.2020

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat nach eingehender Diskussion und intensiver Beratung sowie vor dem Hintergrund des am vergangenen Wochenende unter den Vereinen abgefragten Meinungsbildes einstimmig beschlossen, die aktuell wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 im Freistaat bis zum 31. August 2020 auszusetzen und danach ab 1. September 2020 – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen.

 

„Wir wollen keine Geisterspiele, wir wollen keine juristischen Streitigkeiten, wir wollen den fairen Wettbewerb und Entscheidungen auf dem Platz – nicht am grünen Tisch! Da aktuell aber niemand mit Gewissheit sagen kann, ob tatsächlich ab dem 1. September 2020 wieder gespielt werden kann, brauchen wir eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität. Für den BFV gibt es genau aus diesem Grund auch keine Alternative zum Vorschlag, die aktuelle Saison in jedem Fall zu Ende zu spielen, sobald das wieder möglich ist“, hatte BFV-Präsident Rainer Koch bereits im Vorfeld der Entscheidung angekündigt und für den Vorstands-Vorschlag geworben: „Die Zeit ist nicht einfach, weil wir wissen, dass sämtliche Lösungen im Umgang mit dieser Saison Nebenwirkungen mit sich bringen. Natürlich auch unser Weg. Wir sind aber nach wie vor davon überzeugt, dass das vorgeschlagene Modell unter Abwägung aller Fragen die bestmögliche Lösung darstellt.“

 

 

Der Entscheidung war eine intensive Kommunikation mit den Vereinen vorausgegangen. Insgesamt hatte der BFV in den vergangenen Wochen bis zum heutigen Tag in Summe fast 10.000 bayerische Klub-Verantwortliche in mehr als 80 Web-Konferenzen persönlich zu den Auswirkungen der Pandemie auf den bayerischen Spielbetrieb informiert und letztlich auch ein Meinungsbild eingeholt. Dort stimmten 68,13 Prozent und damit über zwei Drittel der Klubs, die an der Abfrage teilgenommen hatten, für den vom Vorstand vorgeschlagenen und jetzt auch so beschlossenen Weg. In absoluten Zahlen ausgedrückt hatten 2178 Vereine für „Ja“ gestimmt, 1019 (31,87 Prozent) sprachen sich dagegen aus. Jeder am Spielbetrieb in Bayern teilnehmende Klub hatte dabei eine Stimme. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 73,53 Prozent.

 

 

Vertreter aus Ehrenamt, Vereinen und Hauptamt bilden Arbeitsgruppen

Mit dem jetzt gefassten Beschluss hat der Vorstand einen Prozess angestoßen, der sicherstellen soll, dass unter Berücksichtigung rechtlicher und spieltechnischer Aspekte entsprechende Anpassungen in den BFV-Statuten vorgenommen und die drängenden Fragen der Klubverantwortlichen entsprechend gelöst werden können. Der Vorstand setzt insgesamt fünf sogenannte „Lösungs-Arbeitsgruppen“ (LAG) ein, die sich um die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“ kümmern. Dabei werden die Arbeitsgruppen personell mit ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern besetzt, hinzu kommen Funktionsträger mit Spielbetriebs-Erfahrung aus den Bezirken und Kreisen sowie hauptamtliches Personal aus den zuständigen Fachabteilungen der BFV-Zentrale in München. Auch Vereinsvertreter, die den Querschnitt der Mitgliedsvereine unter dem Verbandsdach abbilden, sollen gemäß dem Vorstandsbeschluss in diesen AGs mitarbeiten. Die komplette personelle Besetzung wird der BFV in der kommenden Woche veröffentlichen.

 

 

Schnellstmöglich zu fundierten Ergebnissen

„Wir haben immer klar betont, dass auch unser Weg Probleme mit sich bringen wird, die uns vor eine große Herausforderung stellen. Das wissen wir und so handeln wir jetzt“, sagt Jürgen Igelspacher. Der hauptamtliche Geschäftsführer des größten der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zeichnet für die Umsetzung des Vorstandsbeschlusses verantwortlich und hatte diesen federführend vorbereitet. Ein Stimmrecht besitzt der Jurist nicht: „Es gibt viele Fragen zu klären, unser Ziel ist es, schnellstmöglich fundiert zu Ergebnissen zu gelangen. Wir wollen und werden Antworten liefern. Wir werden aber alles feinsäuberlich abarbeiten müssen und wir werden keine Was-Wäre-Wenn-Diskussionen in der Öffentlichkeit führen. Klar ist auch, dass Gründlichkeit vor Geschwindigkeit geht. Trotzdem wollen wir möglichst rasch liefern, denn die Fragen sind drängend. Jeder will wissen, woran er ist. Und wir wollen mit unseren Antworten auch möglichst viele von denen überzeugen, die jetzt mit „Nein“ gestimmt haben. Auch wenn wir wissen, dass am Ende nicht alle jubeln werden. Wir wollen Lösungen, die der größtmöglichen Mehrheit unserer Vereine in ganz Bayern gerecht wird. Deshalb werden alle Fragen mit der Maxime angegangen, unseren Vereinen höchstmöglichen Schutz zu bieten.“

 

 

Quelle: bfv.de